Wir suchen DICH!!!

powered by ...

  • Reinert Logistic
  • zimmerei-kisza
  • Spreesport Spremberg
  • spk ol-ns
  • LEAG-Logo
  • steffen noack spiegelart logo
  • DUNAPACK Spremberg
  • DUNAPACK Spremberg
Drucken

10 Spieltag KOL (Nachholer): Willenlose Schleifer verlieren in Niesky

Geschrieben von Mario Schurmann und Paul Kretschmer am .

10 Spieltag KOL (Nachholer): Willenlose Schleifer verlieren in Niesky

Kreisoberliga. Das letzte Spiel des Kalenderjahres fand für Lok auf dem ungeliebten und diesmal noch verschneiten Kunstrasenplatz in Niesky statt. Und man wirkte dabei zudem ideenlos und ohne den Willen, gewinnen zu wollen. Anders die Gastgeber, welche dank einer offensiven Spielweise am Ende verdient mit 3:0 gewannen.

Im ersten Durchgang hatten beide Teams ihre Schwierigkeiten auf den rutschigen Geläuf. Die Gastgeber kamen nach den ersten 10 Minuten besser ins Spiel und wirkten bissiger mit dem notwendigen Siegeswillen. Ein langer Ball der Nieskyer landete zwischen der Innenverteidigung. Aus dem Gedränge heraus, da auch gegnerische Spieler beteiligt waren, gab es am Ende einen strittigen Elfer. Das Foul wurde möglicherweise bereits außerhalb des Strafraumes begangen, schwierig zu sehen für das Schiedsrichtergespann auf dem verschneiten Geläuf. Die Chance ließ sich Norman Herrmann nicht nehmen, denn er verwandelte zur 1:0 Führung.
 Schleife wirkte daraufhin wie gelehmt und die Gastgeber übernahmen weiter das Kommando. Erst zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit machten die Gäste endlich Druck und zwangen den Liganeuling zu Fehlern. Nach einem Eckball setzte Bläse den Ball an den Pfosten, da wäre der glückliche Ausgleichstreffer fast gewesen.
Zu wenigen Ideen im Mittelfeld und die fehlende Laufbereitschaft sorgten auch im zweiten Durchgang nicht für Besserung. Trotz einer Drangphase in der Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte sprang nichts zählbares heraus.
So waren es die Gastgeber, die genau in der Drangphase der Lok nach einer Ecke für Schleife zum Konter ansetzten. So spielten sich die Hausherren mit ein paar Querpässen durch die unvollständigen Lokreihen und tunnelten zu allem Überfluss noch Keeper Knox, Kretschmer erzielte damit den zweiten Treffer sein Team nach gut einer Stunde Spielzeit (63.). Damit war der kurz aufflammende Wille der Lok gebrochen.
Das 3:0 resultierte dann nach einem Foulspiel an der Strafraumgrenze. Den fälligen Freistoß versenkte Kretschmer mit seinem zweiten Tagestreffer durch die Mauer und durch die Beine von Keeper Knox (71.).
Alles in allem eine verdiente Niederlage für die Lok da bei der Hälfte der Mannschaft der Einsatzwille und Siegeswille fehlte. Es wird Zeit, dass sich die Spieler dessen bewusst werden in welcher Situation die Lok steckt, nämlich im Abstiegskampf. Und da muss von Anfang bis Ende gekämpft werden. Niesky kann sich mit dem Erfolg von den unteren Tabellenrängen lösen und spielt nun im gesicherten Mittelfeld der Liga mit. Die jetzt einsetzende Winterpause wird für das ein oder andere Team mehr oder weniger entspannend. Im Loklager haben Spieler und Funktionäre die Chance in sich zu gehen und sich zu hinterfragen, ob man wirklich immer alles gegeben hat.

Dennoch wünscht man allen Spnsoren, Trainern, fleißigen Helfern eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.
Eintracht Niesky II: Pätzold, Janietz, Geisler, Kretschmer, Pluta (79. Jurke), Beier, Hoffmann, Heide (C), Wenzel (84. Kern), Gauernack, Herrmann
Lok Schleife: Knox, Bläse, Schurmann S., Schurmann M., Lampe (C), Urbitsch (84. Korla), Sonnert, Kranig, Briesemann, Schuster (84. Dokter), Holz (64. Knaack)